Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für germanische Philologie der Schlesischen Universität veröffentlichen in polnischen und internationalen Zeitschriften; ihre Bücher erscheinen in polnischen und deutschen Verlagen.

Unsere jüngsten Buchveröffentlichungen:

 

Mariusz Jakosz: Bewerten in Internetkommentaren zu Pressemitteilungen über deutsch-polnische Beziehungen. Versuch einer pragmalinguistischen Analyse. Katowice: Verlag der Schlesischen Universität (2016)

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Die vorliegende Monographie stellt dar, welche Strategien zum Ausdruck wertender Urteile in Internetkommentaren zu Pressemitteilungen über deutsch-polnische Beziehungen gebraucht werden. Die Kommentare erschienen in den Jahren 2009–2013 in Internetforen deutscher Tages- und Wochenzeitungen wie: „Die Welt“, „Die Zeit“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Süddeutsche Zeitung“ und „Bild-Zeitung“.  Die damaligen politischen Ereignisse und medialen Berichte beeinflussten die Aktivität der Internetnutzer besonders stark. In ihren Kommentaren kommen Sprechakte besonders häufig vor, die polnische Eigenschaften und Verhaltensweisen negativ werten.

Die Untersuchung klärt die folgenden Fragen: (1) Welche Sprachmittel werden zur Bezeichnung der Polen eingesetzt? (2) Welche Eigenschaften werden den Polen zugeschrieben? (3) Welche Argumente dienen zur Rechtfertigung der Diskriminierung von Polen? (4) Aus welcher Bewertungsperspektive werden pejorative Bezeichnungen für Polen und die Polen formuliert? (5) Werden wertende Urteile über Polen und die Polen direkt oder indirekt ausgedrückt und werden sie verstärkt oder eher abgeschwächt?

Die Analyse des gesammelten Materials erlaubt, folgende Bewertungsstrategien in Internetkommentaren unterscheiden: das Simplifizieren und/oder Generalisieren der Meinungen, die Kategorisierung ethnischer Eigenschaften, eine Emotionalisierung auf der Grundlage der Opposition „wir – sie“, die positive Selbstdarstellung der Eigengruppe und Abwertung der Fremdgruppe.

 

Monika Blidy: Das Hügelchen, fünf Kornhalme hoch. Realität – Fiktion – Imagination. Dresden: Neisse-Verlag (2016)

m_blidy-okładkaJene drei Jahrzehnte, die zwischen dem Erscheinungsjahr des als Höhepunkt im Werk von Jurij Brězan angesehenen Krabat-Romans 1976 und Brězans Tod 2006 liegen, bildeten bislang eine nur sehr lückenhaft erforschte Periode seiner literarischen Biographie. In welche Richtung hat das Werk des sozialistisch gesinnten Prosaisten evolviert? In der DDR-Zeit mit mehreren Preisen ausgezeichnet, als erfolgreicher Schriftsteller und engagierter Kulturschaffender gefeiert, konnte Brězan nach dem Erscheinen des Romans „Krabat oder Die Verwandlung der Welt” nur ein relativ gemäßigtes Interesse an den darauffolgenden Büchern verzeichnen und geriet daraufhin allmählich in Vergessenheit. Obwohl Brězan während seiner schriftstellerischen Laufbahn zu fast jedem sorbischen Buch auch die deutschsprachige Version verfasste und die meisten seiner letzten Texte nur in deutscher Sprache schrieb, wird sein Werk derzeit paradoxerweise kaum anders wahrgenommen, als das eines Sorben, der nur noch die sorbischen Rezipienten ansprechen könne. Am Schriftsteller, dessen Romane in 25 Sprachen übersetzt wurden und seinerzeit in mehreren Auflagen Tausende Leser erreichten, haftet heutzutage das Etikett eines regionalen Erzählers. Umfassende Romane und Erzählungen scheinen heute weniger zu wiegen als seine Bücher für die jüngsten Leser, weswegen er, „wenn überhaupt“ – wie er nicht ohne Verbitterung bemerkte – breiteren Leserkreisen lediglich noch als Kinderbuchautor bekannt ist. Vor diesem Hintergrund verfolgt die vorliegende Studie das Ziel, die 1976 ansetzende reife Schaffensphase im Werk des größten epischen Chronisten der Sorben zu untersuchen und die Aktualität und Universalität der von ihm aufgegriffenen Themen und Motive zu hinterfragen.

 

Granica / Grenze. Im Raum Oberschlesiens und des Dombrowaer Kohlenbeckens (2016)

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Man könnte behaupten, die heutige Gesellschaft kennt keine Grenzen. Die geopolitische Lage vieler Länder änderte sich ja stark über Jahrzehnte hinweg. Mit der Abschaffung seinerzeitiger Schranken erschienen aber die anderen. Und der Durchschnittsmensch, obwohl am stärksten betroffen, bleibt bei solchen  Prozessen stimmlos. Die studentischen Beiträge zur öffentlichen Debatte, wie sich die gesammelten Texte der Germanistenkreismitglieder einstufen lassen, beziehen sich auf ungeklärte und angespannte respektive verschwiegene Aspekte der lokalen Geschichte. Als kontrovers wahrgenommen werden sie möglichst objektiv dargestellt. So wird die Leserschaft nochmals mit dem Umstrittenen konfrontiert und kann sich darüber ein klischeefreies Urteil bilden.

 

 

 

 

Karsten Dahlmanns: Das verfluchte Amerika. Stefan Georges Bildnis von Unternehmertum, Markt und Freiheit. Würzburg: Königshausen & Neumann (2016)

k_dahlmanns-okładkaStefan George verachtete die Vereinigten Staaten von Amerika: „Geist gibt’s dort nicht.“ Die geldgierige, mit „Entseeltheit“ geschlagene Einwohnerschaft der Neuen Welt verlange „ganz andere Indizien der Beurteilung“, sei im Übrigen unfähig, einen passablen Wein herzustellen.

„Das verfluchte Amerika“ rekonstruiert Georges Antiamerikanismus als Ergebnis eines Unbehagens vor der rasant sich entwickelnden Markt- und Unternehmerwirtschaft, Wissenschaft und Technik im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert. Die Abhandlung verknüpft Literaturwissenschaft mit soziologischen Studien zum Antiamerikanismus und staatsphilosophischen Reflexionen, die Karl Popper und Friedrich August von Hayek folgen. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, in welche – teils bestürzenden, teils amüsanten – Widersprüche George sich verstrickt, wo er als radikaler Kulturkritiker auftritt. Dem antiliberal gesonnenen Dichter waren unternehmerische Überlegungen mehr als vertraut, und er wusste, wann und wie er die technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften seiner Zeit zu nutzen hatte.

„Das verfluchte Amerika“ basiert nicht zuletzt auf einer vollständigen Lektüre der unveröffentlichten Tagebücher von Edith Landmann im Stefan George Archiv in Stuttgart.

 

Elżbieta Dziurewicz: Korpusbasierte Analyse der Phraseologismen im Deutschen am Beispiel des phraseologischen Optimums für DaF. Hamburg: Verlag Dr. Kovac (2015)

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Das Buch stellt Möglichkeiten vor, wie Text-Korpora für die Erforschung fester Wortverbindungen genutzt werden können. Als Material dienen vierzig Somatismen (d.h. Idiome, die Bezeichnungen von Körperteilen enthalten), welche zu den bekanntesten, meistgebrauchten und daher Deutschlernenden empfohlenen festen Wortverbindungen gehören. Die Analyse basiert auf dem Deutschen Referenzkorpus; sie berührt Häufigkeit, Wortumgebung, mögliche Varianten, ausgewählte Modifikationen, grammatische Kategorien und Fragen des Gebrauchs. Auf dieser Grundlage werden musterhafte Verbindungen erstellt, die über die am häufigsten anzutreffende Struktur und den lexikalischen Gehalt des jeweiligen Idioms Aufschluss geben. Sie können sich in der lexikographischen Arbeit als nützlich erweisen, außerdem während der Erstellung von Unterrichtsmaterial, da sie eine Art „Gebrauchsanweisung“ für die einzelnen Phraseologismen bieten.

 

 

 

Zbigniew Feliszewski: „Der Wettlauf auf dem Möbiusband“. Franz-Xaver Kroetz‘ Dramen vom Standpunkt der Konsumtheorie. Krakau: Universitas (2015)

z_feliszewski-okładkaDie Dramen von Franz Xaver Kroetz stellen wie in einem Brennglas das konsumorientiere Denken des Menschen im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert dar. Wie die Studie nachweist, geht es Kroetz dabei nicht lediglich um eine eingängige Darstellung von Menschen, die sich dem Konsum widmen, sondern um das tiefere Wesen ihrer Lebenswelt, ihres Wertesystems und jene verborgenen Mechanismen, die wichtige Lebensentscheidungen beeinflussen. Dies betrifft das Verhältnis des Individuums zu Arbeit und Freizeit, jenes zum eigenen Körper und zur Sprache, zur Welt der Medien, zu Müll und Reststoffen sowie jenes zur sog. höheren Kultur. Eine Kroetz-Lektüre im Lichte der Konsum-Theorie, wie sie aus den Abhandlungen von Jean Baudrillard, Zygmunt Baumann und Pierre Bourdieu bekannt ist, ermöglicht interessante Einblicke in unserer postindustriellen Zeit.

Kroetz‘ Dramen bilden eine inspirierende Lektüre für Leserinnen und Leser der Gegenwart, weil sie in vielerlei Hinsicht nichts an Aktualität verloren haben. Ihre Kenntnis kann dazu beitragen, weniger bekannte und erforschte Züge des gesellschaftlichen und individuellen Lebens in der Bundesrepublik Deutschland zu verstehen. Kroetz‘ Theaterstücke sind ihrer Form nach auf das Wesentliche reduzierte, kondensierte und gesättigte Texte, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben.

Das Buch verbindet Literatur- und Theaterwissenschaft mit soziologischem Diskurs.

 

Iwona Wowro: Vom Wesen instabiler Neologismen im Deutschen. Elemente der Ironie, Aggression und des Spielerischen. Wrocław: PWN (2014)

i_wowro-okładkaDie Autorin bespricht das Entstehen von Neologismen. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der Beschreibung der formalen und semantischen Eigenschaften von lexikalischen Einheiten, die sich in zwei große Gruppen unterteilen lassen – in die der Kalt- und jener der Warmduschersprüche.

Den Ausgangspunkt des Buches bilden das schöpferische Talent solcher Innovationen und die Leistungsfähigkeit der Wortbildungsmodelle. Beides dient zu einer Untersuchung, wie die in Rede stehenden Neologismen die Wirklichkeit einfangen, welches Erleben aus ihnen spricht und wie die Relationen zwischen Sprache, Individuum, Denken und Kultur zu beschreiben seien.

Die untersuchten Phänomene werden sprachwissenschaftlicher Reflexion unterzogen, darunter auch in sozio- und psycholinguistischer Hinsicht.

 

 

 

 

Aleksandra Łyp-Bielecka (Hrsg.): Mehr als Worte. Katowice: Verlag der Schlesischen Universität Katowice (2014)

a_łyp_bielecka-okładkaDer Czesława und Christoph Schatte gewidmete Sammelband „Mehr als Worte“ enthält neunundzwanzig Artikel über verschiedene Fragestellungen der allgemeinen und angewandten Sprachwissenschaft. Die Essays zeugen von den unterschiedlichen Herangehensweisen ihrer Autoren und empfehlen sich gerade deshalb einem breiten Publikum, das an linguistischen Fragen interessiert ist.

Zu den Verfasserinnen und Verfassern der Artikel gehören A. Kątny (Universität Gdańsk), R. Sadziński (Universität Łódź), Z. Bilut-Homplewicz, J. Golonka (Universität Rzeszów), M. Bielińska, M. Gładysz, I. Kromp, A. Łyp-Bielecka, W. Miodek, R. Molencki, M. Płomińska (Schlesische Universität Katowice), I. Bartoszewicz, E. Błachut, L. Cirko, A. Gołębiowski, A. Tworek (Universität Wrocław), S. Grucza (Universität Warschau), M. L. Kotin (Universität Zielona Góra), J. Żmudzki (M. Curie-Skłodowska-Universität Lublin), J. Joachimsthaler (Universität Marburg), A. Błażek, J. Duch-Adamczyk, M. Koper, A. Pieczyńska-Sulik, A. Poźlewicz, S. Puppel, J. Taborek, M. Urbaniak-Elkholy (Adam-Mickiewicz-Universität Poznań) und G. Zenderowska-Korpus (Hochschule für Fremdsprachen Częstochowa).

 

 

Jan Iluk (Hrsg.): Beiträge zur Linguistik. Grammatik, Pragmatik, Lexikologie, Rechtssprache. Katowice: Verlag der Schlesischen Universität Katowice (2014)

j_iluk-okładkaDie „Beiträge zur Linguistik“ gelten ausgewählten Disziplinen der Sprachwissenschaft.

Die ersten drei Artikel berühren folgende Fragestellungen: sprachliche Regeln und deren Geltungsbereich; die Interpretation deutscher Ausrufesätze durch Sprachlernende; syntaktische Eigenheiten der jiddischen Sprache.

Der anschließende Block von Aufsätzen betrachtet Probleme der Pragmatik: deutsche Phraseologismen und deren Übersetzung in Polnische; die Strategien, derer sich Polen bedienen, wenn sie in deutschen Internet-Foren Wertungen vorbringen, und wie diese Wertungen durch deutsche Internet-Benutzer beantwortet werden.

Die Verfasser der nächsten drei Artikel untersuchen Fragen der Motivation fachsprachlicher und sonstiger fester Wortverbindungen in der deutschen und polnischen Rechtssprache, deren Übersetzbarkeit sowohl aus polnischer als auch aus deutscher Perspektive sowie die Verständlichkeit von behördlichen Beschlüssen.

Die lexikographischen Aufsätze haben zum Gegenstand: Internationalismen im Lichte fortschreitender Sprachbewusstheit; geographische Bezeichnungen in übertragenem Gebrauch, wie in der polnischen Presse zu finden; die Motivation von Tier-Bezeichnungen als Spitznamen im Polnischen, Deutschen und Spanischen.

Das Buch beschließen Artikel über die Funktionen von Wörterbuch-Texten und Stereotype bezüglich von Männern und Frauen in zeitgenössischen Texten, betrachtet von einem gendertheoretischen Standpunkt.

 

Jolanta Gładysz: Storytelling. Märchen und Kindergeschichten im Englisch-Unterricht für Vorschul- und Grundschulkinder. Żory: Eprofess (2014)

j_gładysz-okładkaDas Buch präsentiert eine Sammlung didaktisierter Erzähltexte für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Es möchte einen Beitrag dazu leisten, den Englisch-Unterricht für die Jüngsten so attraktiv zu gestalten, wie es möglich ist – sowohl in Kindergarten und Grundschule, als auch in kommerziellen Sprachkursen. Außerdem wendet sich das Buch an Eltern, die das Englische beherrschen und ihren Kindern die Sprache vermitteln möchten.

Fremdsprachige Märchen und Geschichten bilden vortreffliches Material, um die kindliche Sprachkompetenz über das Hörverstehen zu entwickeln. Dies ist besonders wichtig, weil Fertigkeiten, die das Verstehen ermöglichen, für die ordentliche Entwicklung jeglicher Kompetenzen in der Zielsprache grundlegend sind. Alle Texte des Buches sind an die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Kindern angepasst worden. Jedes Märchen, jede Geschichte ist in seiner Textgestalt so konstruiert worden, dass sich aus ihnen Ausdrücke und Wendungen für den eigenen aktiven Gebrauch gewinnen lassen. So wird den Kindern die Aneignung ausgewählter zielsprachlicher Elemente erleichtert und eine aktive Teilnahme am Erzählgeschehen durch Antizipation ermöglicht.

 

 

Karsten Dahlmanns & Artur D. Kubacki: Wie fertigt man beglaubigte Übersetzungen von Urkunden an? Chrzanów: Kubart 2014

k_dahlmanns-okładkaDer über sechshundert Seiten starke Band enthält Übersetzungen von 170 Urkunden aus dem deutschen Sprachraum und Polen. Die Ausgangstexte bilden repräsentativ ausgewählte standesamtliche, schulische, notarielle, polizeiliche, gerichtliche, arbeitsrechtliche, kaufmännische, buchhalterisch-steuerrechtliche und medizinische Dokumente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besondere Übersetzungsprobleme werden in Fußnoten kommentiert, alternative Möglichkeiten der Übertragung genannt. Eine Übersetzung der häufigsten Abkürzungen und Kurzwörter in Fachtexten ist beigegeben.

Die ausführliche Einleitung betrachtet formale und linguistische Grundsätze zur Anfertigung von beglaubigten Übersetzungen, beleuchtet die pragmatischen und rechtlichen Voraussetzungen des Berufs eines vereidigten Übersetzers.

Ein Verzeichnis der Literatur, die für die Arbeit jedes Fachübersetzers unerlässlich ist, beschließt den Band.

 

 

Renata Dampc-Jarosz (Hrsg.): „O welche Wonne, welcher Schmerz!“ Liebesbriefe deutscher Dichterinnen und Schriftstellerinnen an der Wende vom achtzehnten zum neunzehnten Jahrhundert in der Übersetzung von Studenten der deutschen Philologie an der Schlesischen Universität Katowice. Bielsko-Biała: Logos 2014

oh-welche-wonne-welcher-schmerzDer Band versammelt ausgewählte Liebesbriefe deutscher Dichterinnen und Schriftstellerinnen an der Wende vom achtzehnten zum neunzehnten Jahrhundert, übersetzt von Studentinnen und Studenten des Instituts für germanische Philologie (IFG) der Schlesischen Universität Katowice. Er enthält ausgewählte Texte von Caroline Schlegel-Schelling, Dorothea Schlegel, Rahel Varnhagen, Bettina von Arnim, Karoline von Günderode, Sophie Mereau-Brentano und Susette Gontard, aus denen verschiedenartige Auffassungen dessen sprechen, was Liebe sei, über innere Konflikte und Dilemmata damaliger Frauen Auskunft geben, über ihre Sorgen und ihre Verzweiflung angesichts einer zum Scheitern verurteilten Liebe – vor allem dann, wenn sie den in jener Zeit herrschenden Erwartungen widersprach. Liebe verbindet sich in ihren Briefen mit dem Tod, dem Begehren und Ausgeliefert-Sein, aber auch mit partnerschaftlichen Gefühlen, Bewunderung und unverstellter Sehnsucht nach dem Geliebten. Die gegenwärtige Briefsammlung bildet die erste Publikation der IFG-Studenten auf dem schwierigen Feld der literarischen Übersetzung.

 

 

 

Renata Dampc-Jarosz & Michał Skop (Hrsg.): Czterdziestolecie powstania śląskiej germanistyki. Katowice: Śląsk 2014

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Zum vierzigjährigen Bestehen des Instituts für germanische Philologie (IFG) der Schlesischen Universität Katowice erinnern Artikel an die Einrichtung und Eröffnung des Instituts, dessen schwierige Anfänge in den siebziger und achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, sowie seinen Aufschwung nach 1989. Der Band präsentiert das wissenschaftliche und didaktische Profil des IFG und die internationalen wissenschaftlichen Konferenzen, zu denen es eingeladen hat. Außerdem enthält er eine Liste der Absolventen.